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Saxo vs. Swissquote 2026 - ein kompakter, praxisnaher Vergleich

Saxo vs. Swissquote 2026

Hier kommt ein Vergleich zwischen zwei führenden Schweizer Online-Brokern – Saxo Bank (Switzerland) AG (kurz «Saxo») und Swissquote Bank AG (kurz «Swissquote**) –, speziell mit Blick auf die Kriterien Handelsgebühren, Depot-/Verwahrgebühren, handelbare Produkte (inkl. Kryptowährungen und ETF-Sparpläne) sowie Wechselkurs-/Währungsumrechnungsgebühren. Die Angaben beziehen sich auf den Stand 2026 und dienen als Orientierung – bitte die jeweils aktuellen Preisverzeichnisse der Anbieter prüfen.


Saxo vs. Swissquote 2026 - Handelsgebühren

Saxo

  • Sehr wettbewerbsfähige Mindestgebühren, z. B. CHF 3 pro Trade an der Schweizer Börse; USD 1 bei US-Aktien (Einstiegsstufen).

  • Prozentuale Kommissionen typischerweise um 0.08 % (je nach Börse/Preismodell).

  • Weitere Anlageklassen (Futures, Optionen, Forex, CFDs) mit separaten Spreads/Kommissionen.


Swissquote

  • Aktienhandel ab CHF 5, in der Praxis häufig staffelbasierte Mindestgebühren (z. B. ca. CHF 20 je Trade bis CHF 2’000 Transaktionsvolumen auf SIX).

  • Internationale Märkte, Optionen/Futures und strukturierte Produkte mit eigenen Tarifen und Mindestgebühren.


Bewertung: Bei kleinen bis mittleren Ticketgrössen ist Saxo oft günstiger; Swissquote ist solide, aber bei vielen kleinen Orders meist teurer. Für Vieltrader mit hoher Orderfrequenz hat Saxo preislich Vorteile.


Saxo vs. Swissquote 2026

Depot-/Verwahrgebühren


Saxo vs. Swissquote 2026

Bewertung: Saxo punktet klar mit keinen Depotgebühren – besonders attraktiv für Buy-&-Hold-Anleger oder grössere Depots. Swissquote erhebt eine fixe Verwahrgebühr, die bei steigendem Depotwert spürbar wird, wobei ein Kostendach von CHF 200 das Ganze abfedert.


Handelbare Produkte & Plattform (inkl. Kryptos)

Saxo

  • Breite Palette: Aktien, ETF, Fonds, Optionen, Futures, Forex/Devisen, CFDs und Kryptowährungen (z. B. Bitcoin, Ethereum, Litecoin u. a.).

  • Kryptos werden über ETNs und Krypto-Derivate gehandelt (kein direkter Wallet-Transfer möglich).

  • Multi-Currency Sub-Accounts ermöglichen komfortables Halten/Wechseln mehrerer Währungen.

  • Leistungsfähige Handelsplattformen (SaxoTraderGO / PRO), günstige FX-Spreads.


Swissquote

  • Noch breitere Produktpalette: Aktien, ETF, Obligationen, strukturierte Produkte, Optionen/Futures, Forex und direkter Kryptohandel. (über 3 Mio. Produkte!)

  • Unterstützt über 35 Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum, Solana, Cardano, XRP usw.) mit eigenem Wallet-Service und direktem Besitz.

  • Zugang zu 60+ Börsenplätzen weltweit, enge Verzahnung mit dem Swissquote-Bankökosystem (Konto, Karten, Hypotheken etc.).


Bewertung: Beide ermöglichen Krypto-Exposure, aber mit unterschiedlicher Tiefe:

  • Swissquote bietet direkten Handel & Verwahrung echter Kryptos auf der eigenen Plattform – ideal für langfristige Halter.

  • Saxo ermöglicht indirekten Handel über ETNs und Derivate – geeignet für Investoren, die Kursbewegungen handeln, aber keine Coins halten möchten.

Saxo vs. Swissquote 2026

ETF-Sparpläne & automatisiertes Investieren


Saxo ETF-Sparplan

  • Verfügbar über SaxoInvestor und AutoInvest.

  • Auswahl: Rund 100 ETFs von iShares, Invesco, SPDR und Vanguard.

  • Mindestbetrag: ab CHF 100 pro Ausführung.

  • Gebühren: Keine Handelsgebühren (kommissionsfrei). Saxo verdient an der Geld-Brief-Spanne (Spread), aber es fällt keine fixe Transaktionsgebühr an.

  • FX-Aufschlag: 0.25 %, falls der ETF in Fremdwährung notiert.

  • Ausführungsintervall: monatlich, vierteljährlich oder individuell wählbar.

  • Vorteile: Keine Orderkosten, tiefer FX-Aufschlag, flexible Raten und Multi-Währungsfähigkeit.

  • Nachteil: Auswahl auf ca. 100 ETFs begrenzt (nicht das volle ETF-Universum von Saxo).


Swissquote Invest Easy und ETF Sparplan

  • Invest Easy ist ein automatisiertes Anlageprodukt (Robo-Advisor) von Swissquote.

  • Einstieg ab CHF 1’000, investiert in ETF-Portfolios gemäss Risikoprofil.

  • Kosten: 0.70 % p.a. Management Fee + ca. 0.20 % ETF-Kosten (TER) = total rund 0.9 % p.a.

  • Kein echter ETF-Sparplan im klassischen Sinn (d. h. du besitzt keine individuellen ETFs, sondern Anteile am Modellportfolio).

  • Vorteile: Automatisiertes Rebalancing und minimaler Aufwand.

  • Nachteil: Höhere Kosten.

  • ETF Sparplan: Du kannst auch ETF-Sparpläne einrichten – auch mit Bruchteilen und flexibler Häufigkeit – aber du zahlst pro Ausführung Gebühren wie beim normalen ETF-Handel.


Bewertung:

  • Wer kostengünstig und flexibel selbst investieren will, fährt mit dem Saxo ETF-Sparplan am besten.

  • Wer Komfort und Automatisierung bevorzugt, kann Invest Easy wählen – bezahlt aber mehr, wobei es sich hier um einen digitalen Vermögensverwalter handelt mit entsprechendem Service.


Wechselkurs-/Währungsumrechnungsgebühren (FX)

Saxo vs. Swissquote 2026

Bewertung: Bei wiederholten Fremdwährungs-Käufen/Verkäufen hat Saxo einen klaren Kostenvorteil durch den niedrigeren FX-Aufschlag.


Kostenrechnung (Praxisbeispiel)

Annahmen

  • Depotwert: CHF 100’000

  • Handelsfrequenz: 2 Transaktionen/Jahr (1 Kauf, 1 Verkauf)

  • Durchschnittliches Ticket: CHF 10’000 zuzüglich Währungswechsel


Saxo vs. Swissquote 2026

Effektive Kostenquote (auf CHF 100’000 Depot):

  • Saxo: ~0.066 % p.a.

  • Swissquote: ~0.34 % p.a.➡️ Differenz: ~0.27 % p.a. (≈ CHF 274/Jahr in diesem Szenario).


Fazit & Empfehlung

  • Kostenführer bei FX, ETFs & Vielhandel: Saxo überzeugt mit 0 % Depotgebühr, einem gratis Steuerauszug, kommissionsfreiem ETF-Sparplan und 0.25 % FX-Aufschlag – ideal für langfristiges und internationales Investieren. Swissquote bietet "fractioal shares" (du kannst somit auch nur einen Teil einer Aktie kaufen) und sie eine breitere Produktpalette an. .


  • Swissquote: Ist eine vollwertige Schweizer Bank (Zahlungsverkehr, Debitkarten, Hypotheken etc.) & Krypto-Vorteil und bleibt ein solider Schweizer Platzhirsch mit sehr breitem Angebot, gutem Service und direktem Krypto-Handel. Wenn du also deine Hausbank ersetzen willst, dann ist Swissquote deine Wahl.


  • Wer langfristig sparen und flexibel investieren möchte, fährt mit Saxo - insbesondere mit dem Saxo ETF-Sparplan - günstiger. Wer Komfort und Automatisierung bevorzugt, kann Invest Easy von Swissquote wählen. Invest Easy ist teurer bietet aber auch den Service eines digitalen Vermögensverwalters.


Weitere Berechnungen und Analysen findet ihr in unserem Newsletter:



Saxo vs. Swissquote 2026

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